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Istanbul Topkapi Palast

Topkapi Palast
 

Der Topkapi-Palast in Istanbul - auch Topkapi-Serail, soviel wie Kanonentor-Palast war seit Jahrhunderten Wohn- und Regierungssitz der Sultane des osmanischen Reiches. Nach der Eroberung Konstantinopels durch Sultan Mehmed II im Jahre 1453 wurde mit dem Bau begonnen, später aber an anderem Ort zwischen Goldenem Horn und Marmarameer als zweites Projekt in Angriff genommen. Trotz späterer Umgestaltungen ist der Topkapi-Palast eines der bedeutensten architektonischen Zeugnisse der Renaissance. Der Palast besteht traditionell aus mehreren Gebäuden inmitten eines großen Parks von 69 Hektar. Mit bis zu 5000 Bewohnern hatte der Palast die Größe einer Stadt. Anfänglich wurde er Yemi Saray neuer Palast benannt. Im 18. Jahrhundert setzte sich der Name Topkapi-Palast durch. Auf Grund seines Standortes auf einer Landspitze ist eine traumhafte Aussicht auf Istanbul inbegriffen.


Der Palast unterteilt sich in 4 Höfe, welche alle durch ein eigenständiges Tor zu erreichen sind. Der 1. Hof der Haupteingang zum Topkapi-Palast ist das „großherrliche Tor“ mit beidseitigen Räumlichkeiten für die Wächter. Die Inschrift über den Torbogen trägt das Datum 1478, die Herrschaftszeit Mehmed II. Im 1. Hof befanden sich vorwiegend Räumlichkeiten für verschiedene Dienstleistungen, sowie ein großer freier Platz für Paraden. Der 2. Hof, erreichbar durch das Friedenstor, diente mit seinen Staats- und Verwaltungsräumen als politisches Zentrum. Die Palastküche, welche täglich bis zu 6000 Mahlzeiten herstellte, befand sich auf der Ostseite und erstreckte sich über die gesamte Länge. Außerdem hatten die Lanzenträger hier ihre Quartiere.

Durch das „Tor der Glückseligkeit“ erreicht man den dritten Hof mit dem Thronsaal, in welchem man nur mit Anmeldung kam. Hier wurden die Wesire und andere hohe Gäste empfangen. Nicht zuletzt befand sich im 3. Hof der verbotene Ort Harem (haram = verboten, tabu), wo sich die Privatgemächer des Sultans sowie seine bis zu 2000 Haremsdamen befanden. Im 4. Hof gab es große Gärten mit Pavillons, welche terrassenförmig angelegt wurden. Der unermessliche Reichtum zeigt sich in allen Räumen des Palastes. Wertvollste Kostbarkeiten und tonnenweise Gold wurden zur Ausstattung benutzt. Seit 1923 wird der Topkapi-Palast als Museum mit überaus wertvollen Sammelstücken des osmanischen Reiches sowie islamischen Reliquien genutzt, wie zum Beispiel der Topkapi-Dolch oder einige Haare des Propheten Muhammad.

 
 
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