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Istanbul Süleymaniye-Moschee

Syleymaniye Moschee
 

Die Süleymaniye-Moschee in Istanbul ist das steinerne Zeugnis ihres Auftraggebers, des Sultan Süleyman I., der fünfundvierzig Jahre lang residierte - zwischen 1520 und 1565. Sein Architekt Mimar Sinan ließ es an Symbolen für den Herrscher, der sich den Zunamen "der Prächtige" gab, nicht fehlen. Die vier Minaretts und zehn Umgänge erinnern daran, dass Süleyman der zehnte Sultan der türkischen Historie war und der vierte in Istanbul. In jener Zeit bildete das riesige Areal mit zahlreichen Bädern, Schulen, einer Karawanserei und einer Küche für die Armen fast so etwas wie ein Imperium inmitten der Stadt. Die Bibliothek umfasst die bedeutendste Sammlung islamischer Schriften weltweit. Die Moschee entstand auf dem dritten der sieben Hügel Istanbuls und vom Innenhof bot sich ein weiter Blick auf die Stadt. Als sie eröffnet wurde, versprach Architekt Sinan seinem Herrscher, dieses Gotteshaus werde so lange bestehen, wie die Welt bestehe. Ein Fundament mit wassergefüllten Kammern sorgt für eine auch bei Erdbeben ungefährdete Stabilität. Im zentralen Bereich des Vorhofs zur Moschee befindet sich ein Reinigungsbrunnen.


Er wird eingerahmt von 24 Marmorsäulen, die aus dem antiken Istanbuler Hippodrom, der einstigen Pferderennbahn, stammen. Eine mächtige Kuppel, 53 Meter hoch, überragt den Innenraum der Süleymaniye-Moschee. Sie wird durch zwei Halbkuppeln gestützt, deren Vorbilder vermutlich in der Hagia Sophia zu suchen sind. Der innere Bereich mit einer sehenswerten Gebetsnische und einer Marmor-Kanzel ist in ein mystisches Licht gehüllt, das durch 136 Fenster fällt. Drei rundum laufende Etagen umgeben den Gebetsraum, der sich durch eine erstaunliche Akustik auszeichnet.

Der Sultan fand auf der südöstlichen Seite seiner Moschee die letzte Ruhestätte. Bestattet wurde im Mausoleum auch Süleymans Lieblingsfrau Roxelane. Die Kuppel ist mit Smaragden und Bergkristallen besetzt. Architekt Sinan war offenbar auch für den Bau dieser Begräbnisstätte zuständig, und er schuf zudem die ungewöhnlichen Koranschulen im Osten der Moschee, wo die Gläubigen über Jahrhunderte die überlieferten Aussprüche Mohammeds studierten. Beerdigt wurde Sinan unweit der Nordostmauer, in Sichtweite seines Meisterwerks. Während der Regentschaft von Sultan Süleyman I. erlebte das Osmanische Reich seine Blütezeit und die größte Ausdehnung. Süleyman gilt als bedeutendster Herrscher der Osmanen. Die größte Moschee Istanbuls wurde bis zum Jahr 2008 aufwendig renoviert und ist seither wieder zu besichtigen.

 
 
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