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Istanbul Cisterna Basilica

Cisterna Basilica
 

Eine ganz besondere und atemberaubende Atmosphäre herrscht in einer der meist besuchten Anlagen in Istanbul. Ohne zu übertreiben kann von einem Touristenmagnet gesprochen werden. Die Rede ist von der Cisterna Basilica. Eine aufwendige Reinigung und Restaurierung wurde im Jahr 1985 durch die Stadtverwaltung Istanbul veranlasst und ab dem Jahr1987 ist die Cisterna Basilica den Besuchern zugänglich. Heute sorgen die Beschallung mit klassischer Musik und eine aufwendige Lichtinszenierung für ein tolles Ambiente. Wasser tropft von der gewölbten Decke und im Wasser tummeln sich kleine, weiße Fische. Auf Grund des türkischen Namens für die spätantike Zisterne - Yerebatan Sarnici oderYerebatan Sarayi, wird sie übersetzt auch gerne als Versunkener Palast bezeichnet. Wer die Cisterna Basilica noch nicht vor Ort besichtigt hat, dem wird sie vielleicht aus einer der zahlreichen Verfilmungen bekannt sein.


So spielen zum Beispiel einige Szenen aus dem James Bond Film Liebesgrüße aus Moskau oder Szenen des Filmes Spion wider Willen in der Zisterne. Die Cisterna Basilica befindet sich westlich der Hagia Sophia und diente in früheren Zeiten der Wasserversorgung und als Wasserspeicher für den Großen Palast. Der Bau wurde zwar von Kaiser Konstantin in Auftrag gegeben, ihr imposantes Aussehen erhielt sie aber vom Kaiser Justinian. Während der zehnjährigen Bauzeit entstand die rund 140 Meter lange und fast 65 Meter breite Zisterne und 542 war der beeindruckende Bau abgeschlossen. Über der Zisterne befand sich die Basilika, daher der Name Cisterna Basilica. Mit einem Fassungsvermögen von 80000 Kubikmeter Wasser und mehr als 20 Kilometern Wasserleitungen versorgte die Zisterne den Herrscherpalast und die umliegenden Häuser mit reinstem Wasser. 336 Säulen, die in zwölf Reihen angeordnet sind, tragen das Gewölbe. Eine Säule weist eine Höhe von stolzen acht Metern auf. Geschlossen wurde die Zisterne als die byzantinischen Kaiser den Palast verlegten und deshalb auf die Wasserversorgung nicht mehr angewiesen waren. Erst im Jahre 1545 wurde die Zisterne von dem Wissenschaftler Pierre Gilles wieder entdeckt, der byzantinische Altertümer erforschte und durch Zufall über einen Keller letztendlich die Zisterne erreichte. Bis zur Wiederentdeckung brachten die Osmanen dem Prunkbau aber keinen Respekt entgegen. Sie wurde als Mülldeponie genutzt und angeblich sollen sogar Leichen dort abgelegt worden sein.

 
 
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